Ende Juli 2019

Liebe Leserin, lieber Leser,

hin und wieder werde ich gefragt, wieso und warum ich zum Schreiben und zu dieser Homepage gekommen bin. Nun habe ich die kleine Geschichte niedergeschrieben.

 

Eigentlich hatte sich alles ganz von selbst entwickelt, natürlich weil ich es so wollte...

 

Ihr Henning Stoffers


In eigener Sache - Wie es begann...

Sammlerjahre

Auf meine Berufsjahre bei einer Bank schaue ich sehr gern zurück. Es kam die Zeit, sich auf den Ruhestand vorzubereiten. Anfang der 2000er Jahre kaufte ich eine alte Fotopostkarte: Das Gauhaus am Aasee um 1938. Nach dem Scannen wurden in der Vergrößerung viele Details sichtbar, die vorher mit bloßem Auge nicht zu sehen waren. Der große Schriftzug, NSDAP’ und der Reichsadler mit Hakenkreuz am Eingang des Gauhauses, Limousinen vor dem Gebäude, Passanten beim Spaziergang und viele andere Details wurden erkennbar.

Im Schlosstheater mit Adam Riese
Im Schlosstheater mit Adam Riese

Ich war fasziniert, die Sammelleidenschaft hatte mich gepackt. In kurzer Zeit wuchs meine Sammlung von Postkarten, Fotografien und Büchern über Münster stattlich an.

 

Meine kleinen Schätze wollte ich nicht im Verborgenen verkümmern lassen. Vielmehr sollten sie einem interessierten Publikum mit Erklärungen und Informationen zugänglich gemacht werden.

 

Es erwachte die Schreiblust, die meine Sammelleidenschaft ablöste.

Übers Schreiben

Mein Arbeitsplatz
Mein Arbeitsplatz

Auf meiner 2010 eingerichteten Webseite veröffentlichte ich alte Ansichtskarten und Fotografien mit Bildbeschreibungen. Die Anforderungen, die sich stellten, wurden anspruchsvoller, und so entwickelten sich meine Aufsätze zur ,Bildgeschichte’.

 

Zwischenzeitlich sind weitere Abschnitte hinzugekommen: ,Ganz persönlich...,' ,Kleine Geschichten' und ,Kinderhaus'.

 

Gemausert hat sich der Bereich ,Foto des Monats' zu einer thematischen Bildserie.

Oft werden Themen an mich herangetragen, über die ich schreiben möge, wie zum Beispiel über einen jahrhundertealten Schützenverein oder ein altes Haus auf der Rothenburg.

 

Diese Wünsche lassen sich nicht immer erfüllen, weil entweder die Zeit fehlt, die Recherche zu aufwendig ist oder das Thema mir nicht liegt.

 

Manche Beiträge gehen mir schnell ,von der Hand' - andere benötigen eine aufwendige Recherche.

Begegnungen

Das Kapitel über die Geschichte der münsterschen Kinos Teil 1 und Teil 2 hat mich fast ein Jahr lang beschäftigt. Allein über meine Suche nach alten Bildern und Informationen könnte eine eigene Geschichte geschrieben werden. So lernte ich eine Dame kennen, die mir aus ihrer Zeit als Geschäftsführerin des Ali-Kinos erzählte.

 

Mit Steffi Stephan hatte ich einen sehr freundlichen Kontakt, der mir altes Material vom Neuen Krug/Jovel überließ. Gern erinnere ich mich an die guten und interessanten Gespräche, wie zum Beispiel mit Domkapitular Walter Böcker, Bibliothekar Karl Otto Nagorsnik, Schauspielerin Carola von Seckendorff, Biologin Babette Lichtenstein van Lengerich, Erzählerin Gabrielle Gräfin Merveldt, Mathematiker Adam Riese oder Autorin Lieselotte Folkerts. Mit dieser Interviewreihe soll ein Zeitdoument über Menschen entstehen, die in diesen Jahren leben. (Mehr unter ,Ganz persönlich...')

 

Viele weitere Menschen standen mir aufgeschlossen und hilfreich zur Seite, insbesondere meine Frau Gilla. Danke!

Bücher, Vorträge... und Perspektiven

In den letzten drei Jahren erschienen die fünf Bände ,Münster zurückgeblättert‘. Dass alles so gut gelungen ist, verdanke ich meiner liebenswürdigen Verlegerin Dr. Andrea Lamberti.

Mit OB Markus Lewe nach einem Essen
Mit OB Markus Lewe nach einem Essen

Dann gab es hin und wieder Lichtbildervorträge, wie zum Beispiel im Schlosstheater. Und immer gibt es Neues zu entdecken und zu erzählen... Daran lasse ich meine Leserschaft gern teilnehmen.

 

Der 75. Geburtstag war Anlass, die Weichen für das Fortbestehen meiner Sammlung und dieser Webseite zu stellen. Die Möglichkeiten werden ausgelotet, und ich hoffe, dass es eine gute Lösung geben wird.

 

Natürlich geht die Arbeit auch danach weiter, denn sie bereitet mir viel Freude. Monatlich wird meine traditionelle Bildgeschichte weiter erscheinen. Zusätzliche Veröffentlichungen soll es auch künftig geben.

Schlosstheater
Schlosstheater